Über das Werk
Die Rückbesinnung auf die heimische Kunst des Goldenen Zeitalters des 17. Jahrhunderts wird in diesem, spät im 18. Jahrhundert entstandenen Bilderpaar deutlich. Hier schuf der Künstler nicht Kopien nach älteren Werken, sondern komponierte frei in der Art des Rembrandtschülers Gerard (oder Gerrit) Dou (1613–1675). Eine der Spezialitäten dieses für seine feine und präzise Art des Malens geschätzten Künstlers waren die „Nischenbilder“. Mit viel Sinn für Einzelheiten führte Lauwers zwei solcher „niederländischen Idyllen“ als Pendants aus („Küchenjunge“ (Inv.-Nr. 970)).